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Es ist alles in uns

Eines meiner Themen in den letzten Wochen, Monaten, naja, wenn ich genau hinschaue ja immer, nicht nur für mich, sondern für alle, ist, dass wir alle eins sind. 

Heute kam mir der Gedanke, dass wir alle hier sind, um zu erkennen, dass wir alle eins sind. Naja, so ganz erschließt sich mir der Sinn dahinter immer noch nicht, aber ich weiß, irgendwann werde ich auch diese Frage beantwortet bekommen. Im ewigen Kreis des Lebens gibt es da vielleicht auch keine Antwort, da ja Nichts fest ist. 

Was ich allerdings besonders in letzter Zeit immer wieder festgestellt habe, ist, dass wir alle im Grunde nur Eines sind und nur Eines wollen: Liebe, Frieden, Licht, Freude. Danach sehnen wir uns alle und diesen Zustand wollen wir gern immer behalten bzw. wieder erreichen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir ihn alle kennen, alle tief in uns spüren, sonst hätten wir ja keine Sehnsucht danach. 

Dann ist es interessant wie wir dorthin kommen. Da gibt es so viele Möglichkeiten und Facetten wie Wesen auf der Erde oder überall. Unendlich viele. Genau deswegen ist es unmöglich zu sagen „Das ist richtig und das ist falsch“. Möglicherweise erscheint eine Variante für den einen als DIE Variante schlechthin. Für den anderen die andere. Für den nächsten wieder eine andere. Denn wir sind nun einmal alle ein wenig verschieden. Und doch sind wir ja im Grunde gleich. 

Gestern hatte ich ein wundervolles Gespräch mit einer Freundin. Wir unterhielten uns über alles Mögliche, sprachen sowohl über Sichtbares als auch über Gedanken und Gefühle. Wir spürten hinein und öffneten uns für Neues. 

Da kam es mir: Auch auf energetischer Ebene sprechen wir immer davon, dass wir uns von anderen abgrenzen müssen, genau hinschauen sollen was zu uns gehört und was nicht. Ich glaube das ist auf der einen Seite auch richtig, da wir ja dennoch hier individuell sind, eine bestimmte Farbe, bestimmte Fähigkeiten oder eine bestimmte Aufgabe mitbringen, die wir mit der Welt teilen wollen. Auf der anderen Seite hingegen fand ich es plötzlich wichtig wahrzunehmen, dass genau diese Gedanken, diese Vorstellungen ebenfalls wieder Trennung hervorrufen. 

Wie wäre es, wenn wir „Das ist deins, das ist meins.“ zu „Alles deins, alles meins, alles eins.“ wandeln?

Wenn ich erkenne, dass alles, was mir Menschen vorleben, auch ein Teil von mir ist, fällt es mir vielleicht leichter offener und liebevoller damit umzugehen. Doch das ist ja oft das Problem, dass wir mit uns selbst nicht liebevoll genug umgehen, unzufrieden und traurig werden. Wenn ich wahrnehme „aha, das ist also auch ein Teil von mir, der in mir steckt und gesehen werden will“, kann ich diesen besser annehmen, akzeptieren, wieder los und sein lassen. 

Wir sind alle geballte Energie, wir sind alle bunte Farben, buntes Licht, ein Teil des großen Ganzen. Wenn dem so ist, ist ja alles, was ich in der Realität wahrnehme ein Teil von mir und ich ein Teil von diesem. So kann ich am Ende alles friedlich und liebevoll betrachten, ziehen lassen und meinen Fokus wieder darauf richten, was ich jetzt gern tun möchte. 

An dieser Stelle ist es dann ebenfalls interessant: „Wer bin ich?“ bekommt dann eine ganz andere Dimension. Ich habe alles in mir. Ich bin alles. Was gleichzeitig bedeutet: „Ich kann alles. Ich trage alle Fähigkeiten in mir. Es gibt keine festen Kategorien. Ich kann sagen, was mir gerade in diesem Moment gefällt, doch das kann im nächsten auch schon wieder anders sein. Letztendlich ist ja auch in einem Moment alles enthalten. Also bin ich alles. Es gibt also unendlich viele Möglichkeiten was ich tun kann und wer ich bin. Ich trage alle möglichen Facetten in mir.

Dennoch entscheiden wir uns in jedem Moment für Etwas. Aus welchen Gründen auch immer. Weil wir eben gerade die geballte Energie sind, die genau diese bestimmte Erfahrung machen möchte. Alle anderen um mich herum machen andere und doch am Ende dieselbe. Am Ende sind nämlich alle glücklich und zufrieden, wenn sie erkennen, dass es egal ist wer wir sind und was wir tun, weil alles eins ist. Am Ende sind alle glücklich und zufrieden, weil sie erkennen, dass es wichtig ist, wer sie sind und dass jeder Einzelne ein wichtiges Puzzleteil im großen Ganzen Unendlichkeitspuzzle ist. 

ES ist Alles in uns. Es IST Alles in uns. Es ist ALLES in uns. Es ist Alles IN uns. Es ist Alles in UNS.

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