Naturbilder

Die Natur malt die schönsten Bilder. 

Schau wie wundervoll bereits alles auf einander abgestimmt ist.

Entspanne.

Vorgestern bin ich durch den Wald spaziert - auf schmalen und breiten Wegen, vorbei an Teichen, Seen und Bächlein, über Mooskissen, Zapfen, kleine Stöckchen, Steine sowie blanke Erde oder Kies. Neben mir große und kleine Bäume, große und kleine Sträucher, abgestorbene oder abgebrochene Bäume, vor Gesundheit strotzende. Sonnenschein und Wolken spielten ein Wechselspiel, bunte Blümchen und Kräuter glänzten mit Regentropfen im Sonnenschein und strahlten um die Wette. Die Vögel singen fröhliche Lieder, spielen, tanzen, huschen kaum sichtbar durch die Luft. Ein Eichhörnchen hüpft von Ast zu Ast und lässt hier und da seine Essensreste fallen. Eine Wiesenhummel schläft im Wiesenklee, erwacht ab und an und gibt sich dann voller Genuss den Blüten hin, die sie aussaugt. 

Die Tage zuvor hatte ich einige Bilder gemalt, da ich mich so inspiriert gefühlt hatte. Während diesem Spaziergang stellte ich jedoch fest, dass die Natur einfach die schönsten Bilder malt. 

Diese können stark inspirieren und Maler schaffen es immer wieder die Wunder der Natur auf Papier zu bringen. Auch Autoren, Dichter, Denker können diese Einzigartigkeiten in wunderschöne Worte packen und jeden Leser damit ein zauberhaftes Bild im Kopf entstehen lassen. 

Doch so schön diese Texte oder Bilder auch sein mögen, mitten in der Natur kann sie einfach jeder am besten sehen und spüren. Diese wunderbaren Formen und Farben, das einzigartige Zusammenspiel von allen Wesen, von Bäumen, Steinen, Tieren, Wasser, Luft, Licht und Temperatur. Welch ein komplexes System - so einfach begreifbar und doch in keinster Weise in all seinen Details und Zusammenhängen einfach so zu fassen. Unbeschreiblich.

Und dies erfährt jeder, immer und überall. Sobald wir von reizenden Landschaften und den vier Elementen in ihrer reinsten Form umgeben sind, erholen wir uns, entspannen wir uns, tanken wir neue Kraft, neuen Mut, erhalten wir neue Impulse. 

Und da schließt sich der Kreis. Wir lassen uns inspirieren, werden inspiriert, nehmen dies auf und senden dies auf unsere Weise, verbunden mit unseren Fertig- und Fähigkeiten wieder in die Welt. Als Texte, Bilder, Gesang, Tanz, mit unserem ganzen Sein. 

Und plötzlich wird es mir ganz deutlich. Wir sind Teil der Natur. Wir sind Teil des Bildes. Wir sind nicht Natur und Mensch oder Mensch und Tier, sondern wir sind der Mensch als Teil der Natur. Wir sind Natur, wir sind Tier und vielleicht ja auch alles andere. Irgendwie trennen wir uns manchmal davon. Und mir fällt auf, dass es vor allem schwierig ist dies in Worte zu fassen, wir als Teil der Natur. Dann ist ja alles Natur. Wir malen also die schönsten Bilder von uns selbst. Und wenn wir spazieren und das Außen so betrachten, wo wir uns ja objektiv selbst nicht sehen können, dann begegnen uns ebenfalls die schönsten Bilder von uns selbst. 

Für meinen Kopf noch immer ein wenig schwierig zu fassen und sich dies vorzustellen. Dieser freut sich einfach weiter über die wunderschönen Naturbilder. Das Gefühl hingegen wird immer liebevoller, klarer, ruhiger. Hmmmm. Ausatmen.

Gestern war ich dann in einem wunderschönen Wald. Er hatte eine so gigantische, traumhaft zufriedene Ausstrahlung. Alles was in ihm lebte, wirkte besonders harmonisch und glücklich. Lag das an meiner Stimmung. Nahm ich all dies so wahr, weil es mir hier selbst so gut ging? Auch ich wirke also direkt auf meine Umgebung. Ich bin ein Teil der Naturbilder für andere. Ich lasse mich inspirieren und inspiriere. Gleich wird mir ein Lied geschickt, welches meine Stimmung aufnimmt und Fröhlichkeit in die Welt trägt:

Die Magie des Waldes

Hmmmmm. Wie wundervoll. Erfüllend. Beglückend. 

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