Liebe und herausforderung

Meine Kinder und Ich

einander begegnen und begleiten

Ich bin Mutter von drei Kindern. Zwei davon sind bereits Himmelskinder.

Mein erster Sohn, Fred, ist 2014 geboren. Zuvor hatte ich mir in meinem Leben eine große Veränderung gewünscht. Da war sie. Mit voller Wucht. Gefühlt drehte sich alles noch einmal auf den Kopf, änderte sich alles, sah ich alles mit anderen Augen. Inzwischen weiß ich, dass es einfach anders, neu war was nun kam. Ein neuer Abschnitt. Ein Abschnitt voller Wachstum, Wiedererkennen, Verstehen, Erneuern, Verändern und Erinnern.

Mein zweiter Sohn, Alwin, ist 2017 geboren. Sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Zeit, die wir bisher gemeinsam hatten, hat er mir so viele neue, wunderbare Dinge gezeigt. Und er hat mich an mich selbst, an meine innersten Bedürfnisse, meine Kreativität, meine Stärke, meine Großartigkeit erinnert. Alwin ist 2019 im Alter von zwei Jahren und einem Monat gestorben. Damit hat er mir wiederum eine ganz neue und doch so bekannte Welt eröffnet. So vieles ist mir dadurch klar geworden. Dafür bin ich so unendlich dankbar. 

Maia-Luna, meine erste Tochter, mein drittes Kind, ist 2019 im dritten Schwangerschaftsmonat geboren und war somit gleich ein Himmelskind. Dieses Erlebnis fühlte sich erst an wie ein tiefer Rückschlag. Gleichzeitig durfte ich jedoch auch damit wieder viel erkennen und verstehen. Sie hat in mir das Feuer, die Leidenschaft wieder geweckt, mein kleines inneres Mädchen noch mehr zum Vorschein gebracht und mir verdeutlicht, dass es um mich geht. Auch dafür bin ich so dankbar.

Inzwischen habe ich verstanden, dass ich zu allen noch eine Verbindung habe. Vielleicht anders als sich das die Mehrheit vorstellt, doch dadurch nicht weniger intensiv, freudvoll und lehrreich. Ich genieße die unterschiedlichen Beziehungen zu allen drei Kindern.

Ich liebe kleine Kinder und ich liebe es Mutter zu sein. Es bringt mich manchmal stark an meine Grenzen und darüber hinaus, doch mit diesen drei wundervollen Wesen konnte ich so viel lernen, mich erinnern und das große Ganze wieder besser verstehen. Auch, wenn ich gern allein bin, so liebe ich es doch mit meinen Kindern zusammen zu sein, sie wachsen zu sehen, sie begleiten zu können und damit auch meinen Weg freudvoller, glücklicher, abwechslungsreicher und intensiver zu erleben.

Ich bin mir ganz sicher, dass wir von den Kindern so viel lernen können bzw. dass sie uns den Weg zu der Welt zeigen können, die wir uns wünschen und die wir manchmal vergessen haben: Eine Welt voller Liebe, Freude, Frieden und Sein. Eine Welt von Augenblick zu Augenblick, voller Staunen, Genießen, Erleben, Entdecken und Erkunden. Auch wir Erwachsenen haben so viel zu geben und zu teilen. Auf liebevolle, herzliche, weise und unterstützende Art und Weise. .Es ist meiner Meinung nach nicht notwendig Kinder zu erziehen, sondern sie zu begleiten, auf Augenhöhe gemeinsam zu leben und sich gegenseitig zu unterstützen, mit dem was jeder in dieses Leben mitbringt, egal wie groß sein Körper ist oder wie alt wir ihn nennen.

Hier kannst du mehr zu Den Geburten Meiner kinder lesen:

Die spontane, ungewollte, Krankenhausgeburt von Fred.

Die Alleingeburt daheim von Alwin.